Maingau Autostrom wird teurer - ecomento.de

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  • Von deutschewhiskybrenner
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Im zurückliegenden Jahr haben mit Allego, der EnBW und Fastned drei beliebte Anbieter von mobilem Ladestrom für Elektroautos Preiserhöhungen bekannt gegeben. 2022 wird auch das ebenfalls populäre Angebot des Energieversorgers Maingau Energie teurer.

Aufgrund der in den letzten Monaten stark gestiegenen Börsenpreise für Strom hätten viele Betreiber von Ladesäulen die Ladepreise stark erhöht, so Maingau in einer Mitteilung an Kunden. „Da wir als Provider selbst keinen Strom an fremde Ladesäulen liefern können, sind wir von diesen Preissteigerungen unmittelbar betroffen. Aus diesem Grund müssen wir im gleichen Zuge die Ladepreise unserer Kunden anpassen, um die Marktentwicklungen und das gestiegene Preisniveau für Ladestrom abzubilden.“

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Die neuen Tarife für alle Kunden gelten ab dem 01.02.2022. Dann beträgt der Normalpreis für Privatkunden an Wechselstrom-Ladestationen (AC) 49 Cent pro Kilowattstunde (kWh), an schnelleren Gleichstrom-Säulen (DC) sind es 59 Cent/kWh. Bisher wurden 44 und 54 Cent/kWh fällig. Die Preise für Kunden, die Maingau auch mit Haushaltsstrom beliefert, steigen auf 39 Cent/kWh an AC- und 49 Cent/kWh an DC-Ladestationen (zuvor: 30/40 Cent pro kWh).

Die Gebühr für den hochpreisigen Betreiber von Schnellladesäulen entlang europäischer Autobahnen Ionity liegt ab Februar weiter bei 75 Cent/kWh. Hinzu kommt bei allen Ladevorgängen ein „Standzeitzuschlag“ nach dem Abschluss des Stromzapfens in Höhe von 10 Cent je Minute. Dieser greift an AC-Ladestationen ab 240 Minuten, an DC-Stationen ab 60 Minuten.

Auch die Gebühren für das Laden mit Maingau in anderen Ländern steigen fast ausnahmslos um 4 bis 17 Prozent. Lediglich in Dänemark gibt es eine Preissenkung von 13 bis 15 Prozent. Maingau bietet eigenen Angaben nach derzeit Zugang zu rund 60.000 Ladepunkten in Deutschland und über 250.000 Ladepunkten in Europa. Eine monatliche Grund- oder Startgebühr gibt es bei den Ladestrom-Tarifen des Unternehmens nicht.