Rodelunfall in Ruhpolding: Bub wieder aus Klinik entlassen

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Rodelunfall in Ruhpolding: Bub wieder aus Klinik entlassen
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© BR Bildrechte: picture alliance / dpa | Thomas Frey

In Ruhpolding ist ein zweijähriger Bub bei einem Rodelunfall verletzt worden, nachdem seine Mutter vom gemeinsamen Plastikbob gefallen war. Inwischen durfte er wieder nachhause. Experten geben Tipps zum richtigen und sicheren Rodeln.

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In Ruhpolding ist ein zweijähriger Bub bei einem Rodelunfall verletzt worden, nachdem seine Mutter vom gemeinsamen Plastikbob gefallen war. Inwischen durfte er wieder nachhause. Experten geben Tipps zum richtigen und sicheren Rodeln.

VonChristine HaberlanderJulia Haas
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Ein Bub ist am Montag bei einem Rodel-Unfall in Ruhpolding im Landkreis Traunstein schwer verletzt worden. Das Kind war mit seiner Mutter auf einem Plastikbob Richtung Tal unterwegs. Bei einem Halt fiel die Mutter vom Bob. Das Gefährt machte sich selbständig und rutschte mit dem Kind auf der harschig gefrorenen Wiese immer schneller Richtung Tal. Nachdem der Junge mit dem Bob an einer Erhebung hoch katapultiert worden war, prallte er gegen einen Absperrzaun und fiel aus etwa zwei Metern Höhe zu Boden. Der Zweijährige wurde vom Notarzt erstversorgt und mit schweren Verletzungen ins Klinikum Traunstein gebracht. Genauere Angaben machten die Verantwortlichen dazu nicht.

Bub wieder aus Klinik entlassen

Nach einer Nacht im Klinikum konnte der Junge heute wieder nach Hause entlassen werden. Laut Polizeiinspektion Ruhpolding war der Unfall eine "Verkettung unglücklicher Umstände". Das Kind und seine Mutter aus dem Landkreis Mühldorf wollten den neuen Plastikbob ausprobieren und von einem Hügel rutschen.

Tipps zum Rodeln

Die Ärzte am Klinikum Traunstein empfehlen, dass Kinder auch beim Schlittenfahren einen Helm tragen. Besonders Rodelstrecken seien oft sehr eisig.

Außerdem raten die Experten von der Bergwacht im Chiemgau zu defensivem, also also umsichtigem und rücksichtsvollem Fahren beim Wintersport. Gerade Eltern mit Kindern sollten sich vorher gut informieren, ob die angepeilte Bahn für Kinder wirklich geeignet ist. Besonders für Kleinkinder seien richtige Rodelstrecken oft noch nichts, heißt es von der Bergwacht.

Hoffen auf Neuschnee

Das Wetter ist in Oberbayern allerdings gerade ohnehin nicht rodlerfreundlich. Die Bahnen am Blomberg, Wallberg oder Hörnle sind beispielsweise gesperrt - zu vereist oder zu viele kahle Flächen. Dort hofft man derzeit auf Neuschnee statt Regen.

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