Das perfekte Outfit als Hochzeitsgast: 5 wichtige Regeln

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Das perfekte Outfit als Hochzeitsgast: 5 wichtige Regeln
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  • Von deutschewhiskybrenner
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Nach einem ruhigen Coronajahr 2020 feiern viele Paare in diesem Jahr ihr Fest der Liebe nach – auch wenn die Pandemie noch längst nicht vorüber ist. Wenn die Einladung zur Hochzeit im Briefkasten liegt, drängt sich bei fast jedem die bange Frage auf, welches Hochzeits-Outfit für Gäste denn angemessen ist. Dabei gibt es wohl kein unangenehmeres Gefühl als die Scham, mit dem Outfit komplett daneben gegriffen zu haben. Mit diesen fünf Regeln kann nichts mehr schiefgehen.

Hochzeits-Outfit für den Gast: Diese Regeln sollten Sie beachten

Das perfekte Kleid für den Gast bei einer Hochzeit sollte so einiges leisten können: Es muss gut aussehen, darf aber der Braut nicht die Show stehlen, es sollte womöglich in einer Kirche getragen werden dürfen, es muss gemütlich sein, um ausgelassen zu tanzen und zu essen – und natürlich sollte es auch noch gut sitzen. Unsere 5 Regeln geben Ihnen eine kleine Hilfe, um sich im Dschungel der zahlreichen Möglichkeiten an Hochzeitsgast-Outfit zurechtzufinden.

1. Location, Dresscode und Einladung sollten beachtet werden

Das Brautpaar bestimmt den Dresscode! Im besten Fall wird bereits auf der Einladung ein kleiner Hinweis zur erwünschten Garderobe stehen – und der ist für die Gäste dann auch bindend. Die ganz klassischen, aber sehr selten gewordenen Formulierungen sind "Black Tie" für Smoking und elegantes Abendkleid oder "White Tie" für Frack und festliches, bodenlanges Abendkleid. Es kann aber auch Farbvorgaben geben, etwa eine weiße Hochzeit.

Wahrscheinlicher ist es aber, dass auf der Einladung einfach nur "Abendgarderobe" vermerkt ist. Also festlich-elegant, aber bei Weitem nicht so formell wie Smoking und Abendkleid. Cocktailkleider, schicke Kostüme oder elegante Hosenanzüge sind hier die richtige Wahl.

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Wünscht sich das Brautpaar den Dresscode "Casual", wird es hingegen etwas lässiger und legerer. Das bedeutet aber nicht, dass Sie in Ihrer Alltagskleidung aufkreuzen sollen! Ein Rock mit Bluse oder ein luftiges Sommerkleid wären in diesem Fall angemessen, eventuell sogar eine Hose mit schickem T-Shirt.

Das perfekte Outfit als Hochzeitsgast: 5 wichtige Regeln

Falls kein Hinweis auf der Einladung steht, kann die Hochzeits-Location einen Anhaltspunkt geben. Eine Feier in einem Luxushotel schreit geradezu nach festlicher Abendgarderobe. Eine Party auf einem rustikalen Landgasthof kann dagegen durchaus leger sein. Im Zweifel: Fragen Sie das Brautpaar!

2. Finger weg von Weiß

Das allergrößte Tabu ist die Farbe Weiß! Diese Farbe ist der Braut vorbehalten. Wählen Sie als Hochzeitsgast deshalb nie ein weißes Kleid – auch dann nicht, wenn es sich "nur" um ein schlichtes Etuikleid handelt. Es sei denn, das Thema der Hochzeit verlangt es. Champagner, Elfenbein und helles Creme sind ebenso heikel.

Auch die Farbe Schwarz ist für das Hochzeits-Outfit der Gäste problematisch. Sie gehen schließlich auf eine Hochzeit und nicht auf eine Beerdigung. Falls Sie dennoch gerne ein schwarzes Kleid tragen wollen, lockern Sie das Outfit in jedem Fall mit farbigen Accessoires auf – mit einem roten Tuch oder einer Stola zum Beispiel. Am besten wählen Sie aber helle, fröhliche Farben.

3. Nicht zu viel Haut zeigen

Denken Sie immer daran: Das Brautpaar steht im Mittelpunkt, auch optisch. Vermeiden Sie als Hochzeitsgast daher alles, was mit "zu" anfängt. Kleiden Sie sich nicht zu sexy, zu grell, zu auffällig – auch wenn der Dresscode "casual" heißt. Miniröcke, auffällige Muster, außergewöhnlich tiefe Ausschnitte, bauchfrei oder gar durchsichtige Oberteile sind einfach nicht angemessen. Punkt. Das gilt auch für sehr hohe High Heels oder grelles Disco-Make-up.

An dieser Stelle soll auch auf eine kirchliche Trauung hingewiesen werden. Ein schulterfreies Kleid sollten Sie dort unbedingt mit einem Jäckchen, einem Seidenschal oder einer passenden Stola kombinieren. Nach der Kirche darf das Hochzeits-Outfit der Gäste dann wieder etwas mehr Haut zeigen. Und spätestens beim Tanzen auf der Party können auch mal die hohen Hacken zur Seite gestellt werden.

4. Bei Accessoires zurückhaltend sein

Passende Accessoires machen ein Hochzeits-Outfit für den Gast erst richtig komplett. Aber auch hier können Sie ins Fettnäpfchen treten. Dass Sie eine elegante Handtasche oder Clutch statt Riesen-Shopper tragen, dürfte eigentlich klar sein. Vorsichtig sollten Sie beim Kopfschmuck sein. Große Hüte oder aufwändige Fascinators konkurrieren mit dem Kopfschmuck der Braut und sehen außerdem schnell overdressed aus.

Überhaupt sollten Sie in Sachen Schmuck eher zurückhaltend sein. Auffällige Colliers, Armreife oder gar Diademe sind der Braut vorbehalten. Grundsätzlich gilt: Das Outfit der Hochzeitsgäste sollte niemals schicker sein als das des Brautpaares!

5. Männer haben es ein wenig einfacher

So viele Regeln, so viele Fettnäpfchen. Die Männer haben es da einfacher – ähnlich wie beim perfekten Hochzeitsanzug für den Bräutigam . Grundsätzlich sollte das Hochzeits-Outfit jedes männlichen Gastes zum Kleid der Partnerin passen. Falls der Dresscode "Black Tie" oder "White Tie" lautet, gibt es sowieso nichts zu deuten.

Ansonsten ist der Mann mit einem eleganten, schicken und gut sitzenden Anzug immer gut beraten. Die Farbe Schwarz sollte auch hier die Ausnahme sein, ebenso auffällige Accessoires wie grelle Krawatten oder exzentrische Einstecktücher. Wichtig: Blumenschmuck am Revers ist dem Bräutigam bzw. dem Brautvater vorbehalten.

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