Kamin- und Pelletöfen: test-Experten antworten | Stiftung Warentest

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Kamin- und Pelletöfen: test-Experten antworten | Stiftung Warentest
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  • Von deutschewhiskybrenner
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Die Top3-Fragen

Moderator: Vor dem Chat hatten die Leser und Lese­rinnen bereits die Möglich­keit, Fragen zu stellen und zu bewerten. Hier die Top1 Frage aus dem Pre-Chat:

Floc44: Meines Wissens gibt es auch Kombinationen aus Stück­holz- (Kamin­ofen) und Pelletöfen, die auch einen Warm­wasser­anschluß haben und mit einer Solar­anlage kombiniert werden können. So kann man größ­tenteils mit Stück­holz heizen und bei längerer Abwesenheit auf Pellet­betrieb umschalten. Können Sie Aussagen zu deren Energieeffizienz und Umwelt­eigenschaften machen?

Michael Koswig: Es gibt verschiedene Ideen, mit Holz zu heizen. Wir konnten bei diesem ersten Ofentest natürlich nicht alle berück­sichtigen. Dafür sind solche Unter­suchungen zu teuer. Die angesprochenen Kombigeräte waren im Test diesmal leider nicht mit dabei. Sie haben bislang auch keinen großen Markt­anteil. Das Prinzip klingt zwar verlockend aber bei der Konstruktion stellt sich das grund­sätzliche Problem, ob der Brenn­raum für Pellets oder für Holz­scheite optimiert werden soll. Ob beides gleich­zeitig gelingen kann, ist eher fraglich. Das wäre eine spannende Frage für einen weiteren Test.

Moderator: ... und hier die Top2-Frage:

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Heizer: Wann lohnen sich Kamin­öfen mit Wärmetauscher?

Peter Schick: Das sollten Sie individuell für jede Anlage beziehungs­weise für Ihr Haus durch­rechnen. Einer­seits schlagen der teurere Ofen, der größere Kombispeicher und der mitunter höhere Installations­aufwand zu Buche. Auf der anderen Seite steht die Ersparnis bei den Brenn­stoff­kosten. Hier hängt viel davon ab, ob sie über­haupt über eine güns­tige Holz­quelle verfügen. In jedem Fall muss der Ofen oft und lange in Betrieb sein, damit sich die hohen Investitions­kosten amortisieren können.

Michael Koswig: Finanziell interes­sant kann der Einbau eines Pellet-Ofens mit Wasser­anschluss beim Neubau eines Nied­rig­energie- oder Passiv­hauses sein. Hier muss der Installations­aufwand nicht größer sein als beim Einbau eines anderen Heizungs­systems. Zudem waren bei Pelletöfen mit Wasser­anschluss die Abgas­werte deutlich besser als bei den entsprechenden Kaminöfen im Test.

Moderator: ... und die Top3-Frage:

Tom: Sie empfehlen einen Ofen „Hark“. Gleich­zeitig ist das Internet aber voll von Beschwerdebeiträgen ehemaliger „Hark“-Kunden, die dort nie wieder einen Kamin­ofen kaufen würden. Der Service scheint „unter­irdisch“ zu sein. Ging der Kunden­service mit in die Bewertung ein?

Michael Koswig: Nein, den Kunden­service haben wir im Rahmen dieses Tests nicht unter­suchen können.