Pneumologen warnen erneut vor E-Zigaretten

Pneumologen warnen erneut vor E-Zigaretten
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Rauchstopp

Die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie hat sich in einer aktuellen Stellungnahme erneut dagegen ausgesprochen, E-Zigaretten und Tabakerhitzer zur Tabakentwöhnung zu empfehlen. Ein Grund dafür sind die unbekannten Langzeitrisiken.

Von Dr. Beate SchumacherVeröffentlicht:

Pneumologen warnen erneut vor E-Zigaretten

Berlin. Erst kürzlich hat ein Cochrane-Review ergeben, dass es mittels E-Zigarette wahrscheinlich eher als mit Nikotinersatzprodukten gelingt, mit dem Rauchen aufzuhören (Cochrane Database Syst Rev 2020; online 14. Oktober). Obwohl dabei mancher Zigarettenraucher zum E-Zigarettenraucher – oder gar zu beidem – wird, gibt es einige neuere Publikationen, in denen E-Zigaretten und Tabakerhitzer im Sinn einer Schadensverminderung (harm reduction) als Mittel zur Tabakentwöhnung als vorteilhaft angesehen und empfohlen werden.

Für die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie (DGP) war das jetzt Anlass, ihre ablehnende Position nochmals deutlich zu machen. In der aktuellen Stellungnahme heißt es: „Die DGP spricht sich dagegen aus, E-Zigaretten und Tabakerhitzer zur Tabakentwöhnung zu propagieren.“

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Für die Ablehnung werden vor allem zwei Gründe angeführt:

In ihrer Stellungnahme nennen die Pneumologen noch ein drittes und hochaktuelles Argument, auf E-Zigaretten zu verzichten: Laut einer Studie mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen haben nicht nur Zigarettenraucher, sondern auch E-Zigarettenraucher ein erhöhtes Risiko, an COVID-19 zu erkranken (J Adolesc Health 2020; online 11. August).